Verbrennungen, Verletzungen, Herzstillstand bzw. Lebensgefahr durch elektrischen Strom.
Brandgefahr durch elektrische Geräte.
Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
Experimente mit Netzspannung nur in Fachräumen mit vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen durchführen (z. B. Fehlerstrom-Schutzeinrichtung, Not-Aus-Einrichtung).
Sicherheitseinrichtungen nie manipulieren bzw. nie außer Betrieb setzen.
Nur Geräte mit GS- oder VDE-Kennzeichen zum Anschluss an die Stromversorgung verwenden.
Elektrische Anlagen und Geräte nur gemäß ihrem Bestimmungszweck laut Bedienungsanleitung verwenden.
Sichtprüfung elektrischer Geräte vor Benutzung. Keine Geräte mit beschädigten Leitungen, Steckvorrichtungen und Abdeckungen verwenden.
Leitungen ohne Knick- und Scherstellen verlegen (keine Stolperstellen erzeugen). Leitungen niemals einer Zugbelastung aussetzen.
Keine nassen elektrischen Geräte verwenden. Geräte vor Nässe und Feuchtigkeit schützen.
Verhalten bei Störungen und im Gefahrenfall
Spannung abschalten.
Schäden oder ungewöhnliches Verhalten von elektrischen Geräten oder Anlagen den Vorgesetzten melden. Entsprechende Geräte bzw. Anlagen einer weiteren Nutzung entziehen.
Geräte, Anlagen abschalten bzw. vom Netz trennen (z. B. Not-Aus betätigen). Auf Selbstschutz achten.
Erste Hilfe leisten (z.B. Schockbekämpfung) bzw. Ersthelfer verständigen (Information z. B. an Sekretariat oder Hausmeister weiterleiten), Eintrag ins Verbandbuch.
Auch bei scheinbar folgenlosem Stromschlag Arzt aufsuchen.
Notruf: 112
Instanthaltung
Reparaturen an elektrischen Geräten oder Anlagenteilen (z. B. Leitungen, Schalter) dürfen nur von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden.
Anschlussleitungen nach Benutzung auf Schäden überprüfen.