Für das Arbeiten mit Strom- bzw. Energiebegrenzten Hochspannungsnetzgeräten
Universität Stuttgart, Raum: 0.343
Gefahren für Mensch und Umwelt
Die aufgrund der Strom- bzw. Energiebegrenzung nicht berührungsgefährliche Gleichspannung (bis 25 kV) kann für gefährdete Personen (z. B. Personen mit Herzschrittmacher) lebensgefährlich sein.
Lebensgefahr durch berührungsgefährliche Gleichspannungen falls z. B. externe Kondensatoren verwendet werden.
Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
Vor Inbetriebnahme Überprüfung auf ordnungsgemäßen Zustand.
Spannungsführende Teile nicht berühren.
Keine Reihenschaltung von Hochspannungsnetzgeräten vornehmen.
Zur Beschaltung nur Hochspannungskabel verwenden.
Änderungen im Versuchsaufbau nur bei abgeschalteten Hochspannungsnetzgerät vornehmen.
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Schüler gefährdete Personen sind, dürfen sie mit Hochspannungsnetzgeräten weder experimentieren noch an Experimenten mitwirken.
Bei der Verwendung von externen Kondensatoren können im experimentellen Aufbau berührungsgefährliche Spannungen auftreten. In diesem Fall sind umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen (siehe entsprechende Betriebsanweisung) zu beachten.
Schäden oder ungewöhnliches Verhalten des Hochspannungsnetzgeräts den Vorgesetzten melden. Entsprechende Hochspannungsnetzgeräte nicht in Betrieb nehmen und einer weiteren Nutzung entziehen.
Erste Hilfe
Hochspannungsnetzgerät abschalten bzw. vom Netz trennen (z. B. Not-Aus betätigen). und entladen. Auf Selbstschutz achten.
Erste Hilfe leisten (z.B. Schockbekämpfung) bzw. Ersthelfer verständigen (Information z. B. an Sekretariat oder Hausmeister weiterleiten), Eintrag ins Verbandbuch.
Auch bei scheinbar folgenlosem Stromschlag Arzt aufsuchen.
Notruf: 112
Instanthaltung
Reparaturen nur von Fachleuten durchführen lassen.