BP:Feuchtigkeitsmessung von Blumenerde
In diesem Experiment soll über einen Kondensator eine Feuchtigkeitsmessung von Blumenerde vorgenommen werden. Die Feuchtigkeitsmessung wird über einen Arduino digital angesteuert. Über ein Ampelsystem mit roter bzw. grüner LED wird angezeigt, ob die Blume gegossen werden soll oder nicht.
Theoretische Zusammenfassung
Ein Kondensator ist eine Anordnung von zwei Leitern, die gegeneinander isoliert sind. In diesem Experiment wird ein Plattenkondensator verwendet. Bei einem Plattenkondensator lässt sich die Kapazität folgendermaßen berechnen:
Dabei beschreibt die Dielektrititätskonstante. beschreibt die Permeabilitätszahl, die stoffspezifisch ist. Für Luft beispielsweise ist </math> \epsilon_{r}=1 </math>, für Wasser ist \epsilon_{r}=80 </math>, für trockene Erde ist </math> \epsilon_{r}=3,9 </math> und für nasse Erde ist </math> \epsilon_{r}=29 </math>. A beschreibt den Flächeninhalt einer Elektrode und d den Plattenabstand. Für trockene Erde würde man mit einem Kondensator der Länge 10 cm und breite 20 cm mit einem Plattenabstand von 1 cm eine Kapazität von </math> C= 69 pF</math> erwarten, für feuchte Erde eine Kapazität von </math> C= 513 pF</math>.
Die Ladekurve eines Kondensators ist eine zeitabhängige Exponentialfunktion:
Über einen Arduino kann der Kondensator sich bis maximal 5V aufladen. Der Arduino misst die Zeit, die der Kondensator benötigt, um die Schwellspannung zu erreichen. Diese wird nach der Zeit t=RC erreicht. Dann ist Nach der Zeit t=RC wurden also 63,2% der Gesamtspannung von 5V erreicht. Der Arduino misst die Zeit und berechnet über
mit einem verwendeten Ladewiderstand von R=10kΩ die Kapazität C.
Der Entladevorgang eines Kondensators lässt sich mit einer abfallenden e-Funktion beschreiben.
Für Beim Entladen sollte kleinstenfalls ein Widerstand von Fehler beim Parsen (Syntaxfehler): {\displaystyle R=\frac{U}{I}=\frac{5V}{40mA}=125Ω } verwendet werden, da ansonsten der Arduino zerstört werden würde. Wir verwenden einen Entladewiderstand von R=220Ω.
Didaktischer Rahmen
Fachdidaktische Zielsetzung
Auf welche prozessbezogene Kompetenz soll hier Wert gelegt werden? Beschreibe hier genauer was die SuS mit diesem Experiment lernen sollen.
Nötige Vorkenntnisse
Beschreibe hier genauer welche Vorkenntnisse ein*e SuS benötigt um das Experiment verstehen zu können. Dabei müssen auch die nötigen Vorkenntnisse aus anderen Fächern beachtet werden.
Mögliche Schülerschwierigkeiten
Beschreibe hier welche Schwierigkeiten die SuS beim Beobachten des Demonstrationsexperiments bzw. beim eigenständigen Durchführen des Experiments haben könnten. GGf. kannst du hier auch Lösungsansätze beschreiben.
Schülervorstellungen, die hier relevant werden
Gibt es in der Literatur (z.B. Schecker, Horst; Wilhelm, Thomas; Hopf, Martin; Duit Reinders (Hrsg.) (2018): Schülervorstellungen und Physikunterricht. Berlin: Springer-Verlag GmbH) bereits erforschte Schülervorstellungen, die bei diesem Experiment relevant werden könnten? Beschreibe die Schülervorstellungen mit eigenen Worten und beschreibe warum sie hier relevant sind. GGf. kannst du auch einen Lösungsansatz beschreiben.
| Klassenstufe | Klasse 11/12 |
|---|---|
| Kategorie | Elektronik (+Sensorik) |
| Einordnung in den Bildungsplan von BW | Elektromagnetische Felder, Zusatzprojekt zu Abschnitt (7) und (8) |
Versuchsanleitung
Benötigtes Material
- Arduino mit USB-A-Kabel
- Laptop mit Arduino
- Steckbrett (verwendet wurde Bauteil 5g)
- Experimentierbox 5g
- 220Ω-Widerstand
- 10kΩ-Widerstand
- zwei Kupferdrahtkabel
- zwei Krokodilklemmen (0,4mm)
- Kondensator bestehend aus zwei Holzplatten mit Aluminiumfolie umwickelt
Versuchsaufbau
Genauere Beschreibung des Versuchsaufbaus. Hier können auch einzelne Schritte beschrieben werden. Gerne zu jedem Schritt Bilder einfügen.
- Schritt 1
- Stecke den rot isolierten Draht in den Pluspol und verbinde ihn mit Va. Stecke den blau isolierten Draht in den Minuspol und verbinde ihn mit Vb.
- Schritt 2
- Platziere den Arduino auf dem Steckbrett, z.B. von Zeile 1-16 und in Spalte D-H. Verbinde den Arduino über ein USB-A-Kabel mit dem Laptop.
- Schritt 3
- Stecke, wie im Bild zu sehen, den 10kΩ-Widerstand (oberer Widerstand) und den 220Ω-Widerstand (unterer Widerstand) sowie das gelbe und grüne Verbindungs- bzw. Erdungskabel in das Steckbrett.
- Schritt 4
- Verwende aus der Experimentierbox für das Steckbrett ein weiteres gelbes und grünes Kabel. Stecke ein Kabel in einen +-Eingang und das andere Kabel in einen --Eingang.
- Schritt 5
- Verbinde die Enden des gelben und grünen Drahts mit jeweils einer Krokodilklemme.
- Schritt 6
- Fülle einen größeren Topf oder Eimer mit Blumenerde. Baue einen Kondensator bestehend aus zwei Platten. Dies kann man z.B. durch zwei gleich große Holzplatten mit Länge 20 cm und Breite 10 cm tun, die man am oberen Ende mit einer Aluminiumfolienschicht bedeckt. Wichtig ist es, den restlichen Teil der Holzplatte (den Teil, der in die Blumenerde gesteckt wird), zu isolieren. Isolieren kann man die Holzplatten z.B. durch eine Plasikfolie oder Tüte, befestigt mit Klebeband.
- Schritt 7
- Verbinde die Krokodilklemmen am gelben Kabel mit einer Kondensatorplatte und die Krokodilklemmen am grünen Kabel mit der anderen Kondensatorplatte.
+LED fehlt noch!!
Versuchsdurchführung
Sobald die Krokodilklemmen mit den Kondensatorplatten verbunden sind und der Arduino über ein USB-A-Kabel mit dem Laptop verbunden ist, kann am Laptop im Arduino-Programm der verwendete Arduino ausgewählt werden. Anschließend kann im Programm über den Serial Monitor eine Messreihe aufgenommen werden. Wenn in Arduino der folgende Programmiercode eingegeben wird, wird jeweils die Zeit im Nanosekundenbereich gemessen, bis die Schwellspannung erreicht wird und dazugehörig die Kapazität angegeben. Die Kapazität kann vom Microfaradbereich bis zum Picofaradbereich vom Programm ausgegeben werden.
Der verwendete Code sieht folgendermaßen aus.
- LED Ausgabe und Programmiercode fehlt noch!
Auswertung
Hier sollen Diagramme, Werte und eine Fehlerabschätzung zum Experiment hin. Gegebenenfalls können hier auch Gleichungen eingebunden werden. Mathematische Ausdrücke werden durch den <math>-Tag initiiert:
Beim Vergleich mit Literaturwerten oder ähnlichem sollte durch die Referenzumgebung <ref> auf geeignete Quellen verwiesen werden, diese erscheinen dann auch automatisch am Seitenende.[1]
Fehlerabschätzung
Mögliche Probleme und ihre Lösungen
Treten beim Experiment häufiger Fehler auf? Bitte beschreibe sie hier.
Sicherheitshinweise
Hier nötige Sicherheitshinweise notieren. Ggf. Betriebsanweisung verlinken.
Fotos
Am Ende des Dokuments kommt eine Galerie aller Bilder, die zu diesem Experiment unter dem Namensraum "Datei:" bereits vorhanden sind. Im Allgemeinen lohnt es sich häufig auch, bereits bestehende Texte und deren Syntax zu betrachten:
<div class="row">
<div class="large-4 large-centered columns">
<ul class="example-orbit" data-orbit>
<li>
[[Datei:Bild.png|slide 1]]
<div class="orbit-caption">
Bildbeschreibung
</div>
</li>
</ul>
</div>
</div>
Literatur
- ↑ Website Abteilung Physik und ihre Didaktik Abgerufen am 31.08.2021
Universität Stuttgart, 5. Physikalisches Institut, AG Physik und ihre Didaktik, lizenziert unter CC BY-NC-SA 4.0
