Für das Arbeiten mit der Metalldampflampen insb. Quecksilber-Dampflampen
Universität Stuttgart, Raum: 0.343
Gefahren für Mensch und Umwelt
Gefahr der Blendung bzw. Schädigung der Augen.
Gefahr der Schädigung der Haut durch UV-Strahlung.
Verbrennungsgefahr an heißer Oberfläche der Metalldampflampe.
Implosionsgefahr bei Glasbruch (umherfliegende Glassplitter).
Gefahr durch Freisetzung geringer Mengen von Quecksilber bei Bruch der Quecksilber-Dampflampe.
Gefahren durch defekte elektrische Geräte, Einrichtungen und Anschlüsse.
Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
Vor Inbetriebnahme Überprüfung der Geräte auf ordnungsgemäßen Zustand. Insbesondere muss auf Beschädigungen (z. B. des Glaskörpers, der Leitungen) geachtet werden.
Auf sicheren Stand der Metalldampflampe achten. Lampe so ausrichten, dass niemand bestrahlt wird. Körper nicht der Strahlung aussetzen.
Nicht in den direkten bzw. reflektierten Strahl schauen.
Metalldampflampe nur durch Lehrperson und mit zugehörigem Netzgerät („Drossel“ ergibt berührungsgefährliche Spannungen) betreiben.
Heiße Oberfläche der Metalldampflampe nicht berühren.
Verhalten bei Störungen und im Gefahrenfall
Spannung abschalten.
Schäden oder ungewöhnliches Verhalten der Metalldampflampen den Vorgesetzten melden. Entsprechende Metalldampflampen nicht in Betrieb nehmen und einer weiteren Nutzung entziehen.
Bei Bruch einer Quecksilber-Dampflampe verlassen bis auf den Experimentator alle Anwesenden den Raum umgehend, Raum lüften, Scherben (mit Quecksilber) und ggf. Quecksilber sachgerecht entsorgen.
Defekte Metalldampflampen sachgerecht entsorgen.
Erste Hilfe
Spannung abschalten bzw. Geräte vom Netz trennen (z. B. Not-Aus betätigen). Auf Selbstschutz achten.
Erste Hilfe leisten (z. B. betroffene Hautflächen kühlen) bzw. Ersthelfer verständigen (Information z. B. an Sekretariat oder Hausmeister weiterleiten), Eintrag ins Verbandbuch.
Bei Stromschlag, Verbrennungen oder Augenverletzungen Arzt aufsuchen.
Notruf: 112
Instanthaltung
Reparaturen nur von Fachleuten durchführen lassen.