EXP:Brechzahl von Luft mit einem Michelson-Interferometer bestimmen: Unterschied zwischen den Versionen

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== Versuchsaufbau ==
== Versuchsaufbau ==
Genauere Beschreibung des Versuchsaufbaus. Hier können auch einzelne Schritte beschrieben werden. Gerne zu jedem Schritt Bilder einfügen.




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; Schritt 1 : Das Michelson-Interferometer wird auf einem Breadboard aufgebaut. Es ist darauf zu achten, dass die Arme des Michelson-Interferometers mindestens 12 cm lang sind, sodass später der Glaskolben (Länge = 10 cm) ohne Probleme in den Arm eingebaut werden kann. Am Aufbau sollte solange justiert werden, bis man ein großes, scharfes, ringförmiges Interferenzmuster erkennen kann. In die Mitte des Interferenzmusters wird nun eine Photodiode eingebaut.
; Schritt 1 : Das Michelson-Interferometer wird auf einem Breadboard aufgebaut. Es ist darauf zu achten, dass die Arme des Michelson-Interferometers mindestens 12 cm lang sind, sodass später der Glaskolben (Länge = 10 cm) ohne Probleme in den Arm eingebaut werden kann. Am Aufbau sollte solange justiert werden, bis man ein großes, scharfes, ringförmiges Interferenzmuster erkennen kann. In die Mitte des Interferenzmusters wird nun eine Photodiode eingebaut.


; Schritt 2: Auf einem Steckboard wird eine Photodiodenverstärker-Schaltung aufgebaut. Der zugehörige Operationsverstärker wird symmetrisch über zwei Netzteile angesteuert. Das über die Photodiode empfangene Signal wird mittels dieser Photodiodenverstärker-Schaltung auf das Oszilloskop übertragen um zu prüfen, wie deutlich die Photodiode Maxima und Minima erkennt.


</div>
; Schritt 3: Der vakuumierbare Glaskolben wird mittels eines geeigneten Stativs in einen Arm des Michelson-Interferometers eingebaut. Eventuell muss das Interferometer neu justiert werden, sodass sich wieder ein scharfes Interferenzmuster ergibt.
  <div class="large-5 columns">
 
; Schritt 4: Mit einem Arduino wird das Signal auf den Laptop gegeben. Über einen programmierten Schmitt-Trigger Code zählt der Laptop dann bei der Versuchsdurchführung die Anzahl der Maxima bzw. Minima.
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[[Datei:Experiment Optik Versuchsaufbau Brechzahl Schritt1.jpg|600px|thumb|right||Aufbau des Michelson-Interferometers mit eingebauter Photodiode.]]
[[Datei:Experiment Optik Versuchsaufbau Brechzahl Schritt1.jpg|600px|thumb|right||Aufbau des Michelson-Interferometers mit eingebauter Photodiode.]]


[[Datei:Experiment Brechzahl Photodiodenverstärkerschaltung.png|600px|thumb|right||Photodiodenverstärker-Schaltung. Quelle: <ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Photodiodenverstärker#/media/Datei:Fotodiodenverstaerker-Schaltung.png</ref>]]
[[Datei:Experiment Brechzahl Photodiodenverstärkerschaltung.png|600px|thumb|right||Photodiodenverstärker-Schaltung. Quelle: <ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Photodiodenverstärker#/media/Datei:Fotodiodenverstaerker-Schaltung.png</ref>]]
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== Versuchsdurchführung ==


; Schritt 2: Auf einem Steckboard wird eine Photodiodenverstärker-Schaltung aufgebaut. Der zugehörige Operationsverstärker wird symmetrisch über zwei Netzteile angesteuert. Das über die Photodiode empfangene Signal wird mittels dieser Photodiodenverstärker-Schaltung auf das Oszilloskop übertragen um zu prüfen, wie deutlich die Photodiode Maxima und Minima erkennt.
Der Glaskolben wird vakuumiert und anschließend wird die Zählung mit dem Schmitt-Trigger auf dem Laptop gestartet. Nun lässt man durch langsames Öffnen des Ventils den Glaskolben mit Luft strömen bis er ganz voll ist. Über die gemessene Anzahl der Maxima bzw. Minima lässt sich nun der Brechungsindex berechnen.


; Schritt 3: Der vakuumierbare Glaskolben wird mittels eines geeigneten Stativs in einen Arm des Michelson-Interferometers eingebaut. Eventuell muss das Interferometer neu justiert werden, sodass sich wieder ein scharfes Interferenzmuster ergibt.
== Auswertung ==
Ist d der Innenabstand zwischen Eintritts- und Austrittsfenster des Glaskolbens, so lässt sich auf dieser Länge durch das vakuumieren das Medium und damit die Brechzahl um <math>\Delta n</math> ändern. Die gezählte Anzahl <math>m</math> an aufgetretenen Maxima bzw. Minima beim Einströmen der Luft in den Glaskolben ist proportional zum Gangunterschied <math>\delta = 2\cdot d \cdot \Delta n</math>. Es gilt also


; Schritt 4: Mit einem Arduino wird das Signal auf den Laptop gegeben. Über einen programmierten Schmitt-Trigger Code zählt der Laptop dann bei der Versuchsdurchführung die Anzahl der Maxima bzw. Minima.
:<math>
\delta = m\cdot \lambda = 2 d \Delta n = 2d(n_L - n_V) = 2d(n_L-1).
</math>


== Versuchsdurchführung ==
Wobei <math>n_L</math> und <math>n_V</math> für den Brechungsindex von Luft bzw. Vakuum stehen. Hieraus ergibt sich also für die Berechnung des Brechungsindex von Luft:


:<math>
n_L = 1 + \frac{m\cdot \lambda}{2\cdot d}.
</math>


== Auswertung ==
Bei mehrmaliger Durchführung des Versuchs ergab sich immer eine Anzahl von <math>m = 103</math>. Es wurde ein grüner Laser mit einer Wellenlänge von <math>\lambda = 532 \,\text{nm}</math> verwendet. Somit ergibt sich der Brechungsindex von Luft zu:
Hier sollen Diagramme, Werte und eine Fehlerabschätzung zum Experiment hin. Gegebenenfalls können hier auch Gleichungen eingebunden werden. Mathematische Ausdrücke werden durch den <code><nowiki><math></nowiki></code>-Tag initiiert:


:<math>
:<math>
\mathrm{i}\hbar\frac{\partial}{\partial t} |\,\psi (t) \rangle = \hat{H} |\,\psi (t) \rangle.
n_L = 1 + \frac{m\cdot \lambda}{2\cdot d} = 1 + \frac{103\cdot 532\,\text{nm}}{2\cdot 0,1\,\text{m}} = 1,000274.
</math>
</math>


Beim Vergleich mit Literaturwerten oder ähnlichem sollte durch die Referenzumgebung <code><nowiki><ref></nowiki></code> auf geeignete Quellen verwiesen werden, diese erscheinen dann auch automatisch am Seitenende.<ref>[https://www.pi5.uni-stuttgart.de/de/forschung/physik-und-ihre-didaktik/ ''Website Abteilung Physik und ihre Didaktik''] Abgerufen am 31.08.2021</ref>
Vergleich mit dem Literaturwert <math>n_L = 1,000292</math> unter Normalbedingungen zeigt die hohe Messgenauigkeit des Versuchs. <ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Brechungsindex] Abgerufen am 27.09.2021</ref>


== Mögliche Probleme und ihre Lösungen ==
== Mögliche Probleme und ihre Lösungen ==
Treten beim Experiment häufiger Fehler auf? Bitte beschreibe sie hier.
Durch die sehr hohe Empfindlichkeit des Michelson-Interferometers ist es sehr wichtig, dass zu jeder Zeit Vorsicht gegeben ist und man nicht ausversehen beispielsweise mit dem Ellenbogen gegen die fein eingestellten Spiegel kommt. Genauso beim Einbauen des Glaskolbens in den Arm des Interferometers.
 
== Fehlerquellen ==
Der Brechungsindex hängt von der Dichte und damit von der Temperatur der Luft ab, sowie von der Zusammensetzung der Luft d.h. insbesondere von der Luftfeuchtigkeit. Durch diese Faktoren kann es zu geringen Messunterschieden kommen.


== Sicherheitshinweise ==
== Sicherheitshinweise ==
Hier nötige Sicherheitshinweise notieren. Ggf. Betriebsanweisung verlinken.
Es ist auf maximale Spannung und Ströme bei den jeweiligen Bauteilen zu achten. Auf keinen Fall direkt in den Laserstrahl schauen und andere Personen vom Laserstrahl beim Aufbau durch Abschirmung schützen.
* [[BA:Influenzmaschine|Influenzmaschine]]
* [[BA:Elektrische Geräte, Anlagen und Leitungen|Elektrische Geräte, Anlagen und Leitungen]]
* [[BA:Laser der Klassen 1M, 2, 2M, 3A (insb. Laserpointer)|Laser der Klassen 1M, 2, 2M, 3A (insb. Laserpointer)]]


== Fotos ==
== Fotos ==
Am Ende des Dokuments kommt eine Galerie aller Bilder, die zu diesem Experiment unter dem Namensraum "Datei:" bereits vorhanden sind. Im Allgemeinen lohnt es sich häufig auch, bereits bestehende Texte und deren Syntax zu betrachten:<br>
 
<code>
<div class="row">
<nowiki><div class="row">
   <div class="large-4 large-centered columns">
   <div class="large-4 large-centered columns">
<ul class="example-orbit" data-orbit>
<ul class="example-orbit" data-orbit>
   <li>
   <li>
     [[Datei:Bild.png|slide 1]]
     [[Datei:Experiment Optik Versuchsaufbau Brechzahl.jpg|Versuchsaufbau]]
     <div class="orbit-caption">
     <div class="orbit-caption">
       Bildbeschreibung
       Aufbau des gesamten Versuchs
     </div>
     </div>
   </li>
   </li>
</ul>
</ul>
   </div>
   </div>
</div></nowiki>
</div>
</code>
 
<br>
 
<div class="row">
<div class="row">
   <div class="large-4 large-centered columns">
   <div class="large-4 large-centered columns">
<ul class="example-orbit" data-orbit>
<ul class="example-orbit" data-orbit>
   <li>
   <li>
    [[Datei:00 Platzhalter.jpeg|slide 1]]
  [[Datei:Experiment Optik Versuchsaufbau Brechzahl Schritt1.jpg|Aufbau des Michelson-Interferometers mit eingebauter Photodiode.]]
     <div class="orbit-caption">
     <div class="orbit-caption">
     Platzhalter
     Aufbau des Interferometers mit eingebauter Photodiode
     </div>
     </div>
   </li>
   </li>
   <li>
   <li>
     [[Datei:00 Platzhalter_Kolibri.jpg|slide 2]]
     [[Datei:Experiment Brechzahl Photodiodenverstärkerschaltung.png|Photodiodenverstärker-Schaltung]]
     <div class="orbit-caption">
     <div class="orbit-caption">
       Ein Kolibri
       Photodiodenverstärker-Schaltung
     </div>
     </div>
   </li>
   </li>

Version vom 2. Oktober 2021, 13:00 Uhr


Ziel dieses Experiments ist es, die Brechzahl von Luft und gegebenenfalls weiteren Gasen mit einem Michelson-Interferometer quantitativ zu messen. Hierzu wird ein vakuumierter Glaskolben in einen Arm des Michelson-Interferometers eingebaut. Lässt man nun Luft in den Glaskolben einströmen, so ändert sich die optische Weglänge und das Interferenzbild ändert sich. Über die Anzahl der Änderungen von Maximum zu Minimum im Interferenzbild lässt sich die Brechzahl des jeweiligen eingeströmten Gases bestimmen. Diese Anzahl wird mit Hilfe einer Photodiode, einem Arduino und einem Computer ausgelesen.

Benötigtes Material

  • Steckboard
  • Breadboard
  • Kasten mit Zubehör fürs Breadboard
  • Zwei Spiegel mit Feineinstellungsmöglichkeit
  • Strahlteilerwürfel
  • Zwei Netzteile
  • Operationsverstärker
  • Oszilloskop
  • Vakuumierbarer Glaskolben
  • Laser
  • Sammellinse
  • Laptop
  • Arduino
  • Verschiedenste Kabel


Versuchsaufbau

Schritt 1
Das Michelson-Interferometer wird auf einem Breadboard aufgebaut. Es ist darauf zu achten, dass die Arme des Michelson-Interferometers mindestens 12 cm lang sind, sodass später der Glaskolben (Länge = 10 cm) ohne Probleme in den Arm eingebaut werden kann. Am Aufbau sollte solange justiert werden, bis man ein großes, scharfes, ringförmiges Interferenzmuster erkennen kann. In die Mitte des Interferenzmusters wird nun eine Photodiode eingebaut.
Schritt 2
Auf einem Steckboard wird eine Photodiodenverstärker-Schaltung aufgebaut. Der zugehörige Operationsverstärker wird symmetrisch über zwei Netzteile angesteuert. Das über die Photodiode empfangene Signal wird mittels dieser Photodiodenverstärker-Schaltung auf das Oszilloskop übertragen um zu prüfen, wie deutlich die Photodiode Maxima und Minima erkennt.
Schritt 3
Der vakuumierbare Glaskolben wird mittels eines geeigneten Stativs in einen Arm des Michelson-Interferometers eingebaut. Eventuell muss das Interferometer neu justiert werden, sodass sich wieder ein scharfes Interferenzmuster ergibt.
Schritt 4
Mit einem Arduino wird das Signal auf den Laptop gegeben. Über einen programmierten Schmitt-Trigger Code zählt der Laptop dann bei der Versuchsdurchführung die Anzahl der Maxima bzw. Minima.
Datei:Experiment Optik Versuchsaufbau Brechzahl Schritt1.jpg
Aufbau des Michelson-Interferometers mit eingebauter Photodiode.
Datei:Experiment Brechzahl Photodiodenverstärkerschaltung.png
Photodiodenverstärker-Schaltung. Quelle: [1]

Versuchsdurchführung

Der Glaskolben wird vakuumiert und anschließend wird die Zählung mit dem Schmitt-Trigger auf dem Laptop gestartet. Nun lässt man durch langsames Öffnen des Ventils den Glaskolben mit Luft strömen bis er ganz voll ist. Über die gemessene Anzahl der Maxima bzw. Minima lässt sich nun der Brechungsindex berechnen.

Auswertung

Ist d der Innenabstand zwischen Eintritts- und Austrittsfenster des Glaskolbens, so lässt sich auf dieser Länge durch das vakuumieren das Medium und damit die Brechzahl um Δn ändern. Die gezählte Anzahl m an aufgetretenen Maxima bzw. Minima beim Einströmen der Luft in den Glaskolben ist proportional zum Gangunterschied δ=2dΔn. Es gilt also

δ=mλ=2dΔn=2d(nLnV)=2d(nL1).

Wobei nL und nV für den Brechungsindex von Luft bzw. Vakuum stehen. Hieraus ergibt sich also für die Berechnung des Brechungsindex von Luft:

nL=1+mλ2d.

Bei mehrmaliger Durchführung des Versuchs ergab sich immer eine Anzahl von m=103. Es wurde ein grüner Laser mit einer Wellenlänge von λ=532nm verwendet. Somit ergibt sich der Brechungsindex von Luft zu:

nL=1+mλ2d=1+103532nm20,1m=1,000274.

Vergleich mit dem Literaturwert nL=1,000292 unter Normalbedingungen zeigt die hohe Messgenauigkeit des Versuchs. [2]

Mögliche Probleme und ihre Lösungen

Durch die sehr hohe Empfindlichkeit des Michelson-Interferometers ist es sehr wichtig, dass zu jeder Zeit Vorsicht gegeben ist und man nicht ausversehen beispielsweise mit dem Ellenbogen gegen die fein eingestellten Spiegel kommt. Genauso beim Einbauen des Glaskolbens in den Arm des Interferometers.

Fehlerquellen

Der Brechungsindex hängt von der Dichte und damit von der Temperatur der Luft ab, sowie von der Zusammensetzung der Luft d.h. insbesondere von der Luftfeuchtigkeit. Durch diese Faktoren kann es zu geringen Messunterschieden kommen.

Sicherheitshinweise

Es ist auf maximale Spannung und Ströme bei den jeweiligen Bauteilen zu achten. Auf keinen Fall direkt in den Laserstrahl schauen und andere Personen vom Laserstrahl beim Aufbau durch Abschirmung schützen.

Fotos

Literatur

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