PF:Ein Bild mit einer Astrokamera aufnehmen: Unterschied zwischen den Versionen
1>Treinsch Keine Bearbeitungszusammenfassung |
1>Treinsch |
||
| Zeile 29: | Zeile 29: | ||
= Lucky-Imaging von Planeten = | = Lucky-Imaging von Planeten = | ||
* Kameraempfehlung, | * Kameraempfehlung, | ||
* Programme | * Programme [[SW:Übersicht Software Astronomie|Softwareübersicht]] | ||
Version vom 1. September 2022, 10:18 Uhr
Wenn ein Bild mit einer Astrokamera gemacht werden soll, müssen einige Kameraparameter eingestellt werden. Dieser Artikel soll als Überblick dienen, welche Parameter einstellbar sind und wie der Ablauf eines klassischen Bildes ist.
Wichtige Kameraparameter
Kühlung
Fokus
Binning
Belichtungszeit
Gain
Format und Bittiefe
Klassisches Deep-Sky-Bild (Lightframe)
Abspeichern
Fokus
Belichtungsreihe
Darkframe (Darks)
Nach oder vor einer Belichtungsreihe müssen Darkframes erstellt werden. Aus ihnen wird in der Nachbereitung ein Masterdark erstellt, also eine Mittelung des Bildrauschens. Dieses Masterdark wird von jedem Lightframe subtrahiert. Damit das Rauschen des Darks dem Rauschen der Lightframes entspricht müssen alle Kameraparameter identisch sein. Dazu gehören Temperatur, Gain, Binning und Belichtungszeit. Für die Aufnahme der Darks wird die Kamera mit beispielsweise einem Kameradeckel abgedeckt, um Lichteinfall zu verhindern. Im Anschluss werden mehrere Bilder aufgenommen (Größenordnung 10 Stück). Ein erstelltes Masterdark kann, wenn die Parameter passen, für mehrere Datensätze verwendet werden. Nach einigen Monaten muss spätestens ein neues Masterdark aufgenommen werden, da durch die Benutzung der Kamera zunehmend Hotpixel oder Deadpixel auftreten können.
Lucky-Imaging von Planeten
- Kameraempfehlung,
- Programme Softwareübersicht
Universität Stuttgart, 5. Physikalisches Institut, AG Physik und ihre Didaktik, lizenziert unter CC BY-NC-SA 4.0