HW:Elektronenbeugungsröhre: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Funktionsweise'''
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Durch anlegen einer Heizspannung U<sub>H</sub> an die Glühkathode K treten Elektronen aus. Die Elektronen werden durch die angelegte Beschleunigungsspannung U<sub>B</sub> Richtung Ringanode A beschleunigt. Außerdem befindet sich die Glühkathode in einem s.g. Wehneltzylinder. Dieser liegt auf dem gleichen Potential wie die Kathode K und sorgt somit für eine Fokussierung der austretenden Elektronen. Die gesamte Anordnung wird auch als Elektronenkanone bezeichnet.  
Durch anlegen einer Heizspannung U<sub>H</sub> an die Glühkathode K treten Elektronen aus. Die Elektronen werden durch die angelegte Beschleunigungsspannung U<sub>B</sub> Richtung Ringanode A beschleunigt. Außerdem befindet sich die Glühkathode in einem s.g. Wehneltzylinder. Dieser liegt auf dem gleichen Potential wie die Kathode K und sorgt somit für eine Fokussierung der austretenden Elektronen. Die gesamte Anordnung wird auch als Elektronenkanone bezeichnet <ref>https://www.leifiphysik.de/quantenphysik/quantenobjekt-elektron/versuche/elektronenbeugungsroehre</ref>.  


Der fokussierte Elektronenstrahl trifft hinter der Anode auf eine Folie aus polykrisallinem Graphit. Diese besteht aus vielen kleinen Graphiteinkristallen und weist eine regelmäßige Gitterstruktur auf. Die auftreffenden Elektronen werden an diesem Graphitgitter gebeugt. Dies führt zu einer starken Aufweitung des Elektronenstrahls. Der aufgeweitete Strahl trifft letztendlich auf den Fluoreszenschirm (meist Zinksulfig) des Glaskoblens und regt diesen beim Auftreffen zu Fluoresz-Leuchterscheinungen an. Der Schirm leuchtet nur dort auf, wo die Elektronen auftreffen und dient damit als Elektronendektor <ref>https://www.leifiphysik.de/quantenphysik/quantenobjekt-elektron/versuche/elektronenbeugungsroehre</ref> <ref>Virtuelle Experimente der LUM: https://virtuelle-experimente.de/elektronenbeugung/einfuehrung/versuchsaufbau.php</ref>.  
Der fokussierte Elektronenstrahl trifft hinter der Anode auf eine Folie aus polykrisallinem Graphit. Diese besteht aus vielen kleinen Graphiteinkristallen und weist eine regelmäßige Gitterstruktur auf. Die auftreffenden Elektronen werden an diesem Graphitgitter gebeugt. Dies führt zu einer starken Aufweitung des Elektronenstrahls. Der aufgeweitete Strahl trifft letztendlich auf den Fluoreszenschirm (meist Zinksulfig) des Glaskoblens und regt diesen beim Auftreffen zu Fluoresz-Leuchterscheinungen an. Der Schirm leuchtet nur dort auf, wo die Elektronen auftreffen und dient damit als Elektronendektor <ref>https://www.leifiphysik.de/quantenphysik/quantenobjekt-elektron/versuche/elektronenbeugungsroehre</ref> <ref>Virtuelle Experimente der LUM: https://virtuelle-experimente.de/elektronenbeugung/einfuehrung/versuchsaufbau.php</ref>.  

Version vom 13. September 2021, 09:31 Uhr

[[Kategorie:Quantenphysik]]


Kurzbeschreibung des Gegenstandes in maximal fünf Sätzen (z.B. andere mögliche Bezeichnungen, Erfinder, Ursprung,...)

Aufbau und Funktionsweise

Aufbau

Text

Funktionsweise

Durch anlegen einer Heizspannung UH an die Glühkathode K treten Elektronen aus. Die Elektronen werden durch die angelegte Beschleunigungsspannung UB Richtung Ringanode A beschleunigt. Außerdem befindet sich die Glühkathode in einem s.g. Wehneltzylinder. Dieser liegt auf dem gleichen Potential wie die Kathode K und sorgt somit für eine Fokussierung der austretenden Elektronen. Die gesamte Anordnung wird auch als Elektronenkanone bezeichnet [1].

Der fokussierte Elektronenstrahl trifft hinter der Anode auf eine Folie aus polykrisallinem Graphit. Diese besteht aus vielen kleinen Graphiteinkristallen und weist eine regelmäßige Gitterstruktur auf. Die auftreffenden Elektronen werden an diesem Graphitgitter gebeugt. Dies führt zu einer starken Aufweitung des Elektronenstrahls. Der aufgeweitete Strahl trifft letztendlich auf den Fluoreszenschirm (meist Zinksulfig) des Glaskoblens und regt diesen beim Auftreffen zu Fluoresz-Leuchterscheinungen an. Der Schirm leuchtet nur dort auf, wo die Elektronen auftreffen und dient damit als Elektronendektor [2] [3].

Zubehör

Gehören zu dieser Hardware zusätzliche Gegenstände? Wo befinden sich diese in der Sammlung. Füge auch dazu Bilder ein.Falls es kein Zubehör gibt kann dieser Abschnitt einfach gelöscht werden.

Influenzmaschine von 3B Scientific.
Influenzmaschine von 3B Scientific.

Wichtige Daten

Sammlungsposition Schrankname: Regalfach (Beispiel: Elektronik: 4c)
Hersteller ??
Sonstiges ??

Betriebsanweisungen

Hier wird, falls vorhanden, die zugehörige Betriebsanweisung verlinkt. Andernfalls bleibt die Überschirft ohne Eintrag stehen.

Beispiel:

Bedienungsanleitung des Herstellers

Zuguterletzt wird hier die Betriebsanleitung des Herstellers verlinkt.

Beispiel:

Fotos

Am Ende des Dokuments kommt eine Galerie aller Bilder, die zu dieser Hardware unter dem Namensraum "Datei:" bereits vorhanden sind. Hier sehen Sie als Beispiel die Bilder der Influenzmaschine. Um Ihre eigenen Bilder hier einzubinden müssen einfach nur die Bezeichungen der Bilder ausgetauscht werden.

  • slide 1
         vorne
    
  • slide 2
         hinten
    
  • slide 3
         Blitz
    

Literatur

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