EXP:Flaschenzug: Unterschied zwischen den Versionen

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== Auswertung ==
== Auswertung ==
Hier sollen Diagramme, Werte und eine Fehlerabschätzung zum Experiment hin. Gegebenenfalls können hier auch Gleichungen eingebunden werden. Mathematische Ausdrücke werden durch den <code><nowiki><math></nowiki></code>-Tag initiiert:


:<math>
Für einen Flaschenzug mit einem Kräfteverhältnis von 1:4 ergibt sich folgende Messtabelle:
\mathrm{i}\hbar\frac{\partial}{\partial t} |\,\psi (t) \rangle = \hat{H} |\,\psi (t) \rangle.
</math>


Beim Vergleich mit Literaturwerten oder ähnlichem sollte durch die Referenzumgebung <code><nowiki><ref></nowiki></code> auf geeignete Quellen verwiesen werden, diese erscheinen dann auch automatisch am Seitenende.<ref>[https://www.pi5.uni-stuttgart.de/de/forschung/physik-und-ihre-didaktik/ ''Website Abteilung Physik und ihre Didaktik''] Abgerufen am 31.08.2021</ref>
{| class="wikitable" style="margin: right;"
! <math>F_1 (N)</math>
! <math>\Delta s_1 (m)</math>
! <math>F_2 (F)</math>
! <math>\Delta s_2 (m)</math>
! <math>F_1\cdot\Delta s_1 (Nm)</math>
! <math>F_2\cdot \Delta s_2 (Nm)</math>
|-
| 2,05
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| 0,0505
|-
|}
 
Als größte Fehlerquelle spielt hier die Reibung der Umlenkrollen an ihren Aufhängungen und des Seils an den Umlenkrollen eine Rolle. Hinzu kommen die Ablesefehler an den Meterstäben und den Federkraftmessern.<br>
 
Um nun die Gültigkeit dieser "Goldenen Regel der Mechanik" erläutern zu können ist diese Skizze sehr hilfreich.
 
[[Datei:HW_Mechanik_Flaschenzug_Goldene_Regel_der_Mechanik.png|600px|thumb|right||Abb.4: Erklärende Skizze zum Flaschenzug bestehend aus zwei losen Rollen und zwei festen.]]


== Mögliche Probleme und ihre Lösungen ==
== Mögliche Probleme und ihre Lösungen ==
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== Fotos ==
== Fotos ==
Am Ende des Dokuments kommt eine Galerie aller Bilder, die zu diesem Experiment unter dem Namensraum "Datei:" bereits vorhanden sind. Im Allgemeinen lohnt es sich häufig auch, bereits bestehende Texte und deren Syntax zu betrachten:<br>
 
<code>
<div class="row">
<nowiki><div class="row">
   <div class="large-4 large-centered columns">
   <div class="large-4 large-centered columns">
<ul class="example-orbit" data-orbit>
<ul class="example-orbit" data-orbit>
   <li>
   <li>
     [[Datei:Bild.png|slide 1]]
     [[Datei:HW_Mechanik_Flaschenzug_Versuchsaufbau_Massestücke.JPG|slide 1]]
    <div class="orbit-caption">
      Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Wegänderung.
    </div>
  </li>
  <li>
    [[Datei:HW_Mechanik_Flaschenzug_Versuchsaufbau_Federkraftmesser.JPG|slide 2]]
     <div class="orbit-caption">
     <div class="orbit-caption">
       Bildbeschreibung
       Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Massenänderung.
     </div>
     </div>
   </li>
   </li>
</ul>
  </div>
</div></nowiki>
</code>
<br>
<div class="row">
  <div class="large-4 large-centered columns">
<ul class="example-orbit" data-orbit>
   <li>
   <li>
     [[Datei:00 Platzhalter.jpeg|slide 1]]
     [[Datei:HW_Mechanik_Flaschenzug_Skizze_nebeneinander.png|slide 3]]
     <div class="orbit-caption">
     <div class="orbit-caption">
    Platzhalter
      Darstellung verschiedener Flaschenzüge zu den Kräfteverhältnissen 1:2, 1:3, 1:4 und 1:5.
     </div>
     </div>
   </li>
   </li>
   <li>
   <li>
     [[Datei:00 Platzhalter_Kolibri.jpg|slide 2]]
     [[Datei:HW_Mechanik_Flaschenzug_Goldene_Regel_der_Mechanik.png|slide 4]]
     <div class="orbit-caption">
     <div class="orbit-caption">
       Ein Kolibri
       Erklärende Skizze zum Flaschenzug bestehend aus zwei losen Rollen und zwei festen.
     </div>
     </div>
   </li>
   </li>

Version vom 2. August 2022, 11:56 Uhr


Mithilfe eines Flaschenzuges, bestehend aus zwei Flaschen, kann die Einhaltung der "Goldenen Regel der Mechanik" untersucht werden. Die "Goldene Regel der Mechanik" wird wie folgt formuliert:

Wenn eine Energie verlustfrei auf einen Körper übertragen wird, dann bleibt das Produkt FΔs dabei immer gleich.[1]

Hinweis

Der Begriff der "Arbeit", wird im aktuellen Bildungsplan in Baden-Württemberg nicht verwendet. Stattdessen wird von "Energieübertragung" gesprochen.

Benötigtes Material

Abb.1: Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Wegänderung.
Abb.2: Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Massenänderung.

Versuchsaufbau

Ein Flaschenzug besteht aus mindestens einer losen Rolle sowie einem Seil. Die Aufbauskizzen der verschiedenen Flaschenzüge sind in dem Bild rechts dargestellt. Im ersten Bild ist ein einfacher Flaschenzug dargestellt, bei dem das Seil an der Decke befestigt wird und um eine einzelne lose Rolle geführt wird. Das Massestück hängt dabei an der losen Rolle. Dabei stehen hier die aufzuwendende Kraft und die Kraft, die auf das Massestück wirkt im Verhältnis 1:2. Im zweiten Bild ist ein Aufbau dargestellt, bei dem das Seil zunächst um eine feste und dann um eine lose Rolle geführt wird. Wichtig ist hierbei, dass das Seilende an der losen Rolle befestigt wird. Das Kräfteverhältnis beträgt dabei 1:3. Beim Flaschenzug im dritten Bild wird das Seil an einer festen Rolle befestigt und dann im Wechsel um zwei lose und eine feste Rolle geführt. So entsteht ein Kräfteverhältnis von 1:4. Wird nun das Seilende wieder an einer losen Rolle befestigt so erhöht sich das Kräfteverhältnis auf 1:5.

Um nun die Flaschenzüge als Demonstrationsexperimente für den Unterricht aufbauen zu können sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Werden Federkraftmesser verwendet, so ist darauf zu achten, dass die Skala gut zu erkennen ist. Wir haben deshalb die | Präzissionskraftmesser der Firma LD Didactic verwendet.
  • Um die Wegänderung deutlich zeigen zu können kann in den Versuch eine zusätzliche externe Umlenkrolle integriert werden. So können Massestücke statt der Federkraftmesser verwendet werden. Mit einem zusätzlichen Meterstab kann so die Wegänderung deutlich gezeigt werden. In der Abbildung 1 ist dieser Aufbau dagestellt.
  • Um die verschiedenen wirkenden Kräfte eindrucksvoll zeigen zu können bietet sich die Verwendung von Federkraftmessern an. Das Verhältnis der wirkenden Kräfte kann so direkt abgelesen werden. In der Abbildung 2 ist dieser Aufbau dagestellt.
  • Der verwendete Faden sollte sich deutlich vom sonstigen Hintergrund abheben.
  • Federkraftmesser können entweder über eine Schraube oder über das Verschieben eines Metallröhrchens geeicht werden. Die Federkraftmesser sollten hier senkrecht hängend geeicht werden.
Abb.3: Darstellung verschiedener Flaschenzüge zu den Kräfteverhältnissen 1:2, 1:3, 1:4 und 1:5.

Auswertung

Für einen Flaschenzug mit einem Kräfteverhältnis von 1:4 ergibt sich folgende Messtabelle:

F1(N) Δs1(m) F2(F) Δs2(m) F1Δs1(Nm) F2Δs2(Nm)
2,05 0,025 0,505 0,10 0,05125 0,0505

Als größte Fehlerquelle spielt hier die Reibung der Umlenkrollen an ihren Aufhängungen und des Seils an den Umlenkrollen eine Rolle. Hinzu kommen die Ablesefehler an den Meterstäben und den Federkraftmessern.

Um nun die Gültigkeit dieser "Goldenen Regel der Mechanik" erläutern zu können ist diese Skizze sehr hilfreich.

Abb.4: Erklärende Skizze zum Flaschenzug bestehend aus zwei losen Rollen und zwei festen.

Mögliche Probleme und ihre Lösungen

  • Es sollte überprüft werden, ob die Federkraftmesser ohne ein angehängtes Massestück im senkrechter Position geeicht wurden.

Sicherheitshinweise

  • Verletzungsgefahr durch umkippende Versuchsaufbauten und sich lösende Teile (z.B. Massestücke).

Fotos

  • slide 1
         Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Wegänderung.
    
  • slide 2
         Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Massenänderung.
    
  • slide 3
         Darstellung verschiedener Flaschenzüge zu den Kräfteverhältnissen 1:2, 1:3, 1:4 und 1:5.
    
  • slide 4
         Erklärende Skizze zum Flaschenzug bestehend aus zwei losen Rollen und zwei festen. 
    

Literatur

  1. R. Kienle, C.-J. Pardall (Hrsg.) (2016). Universum Physik Band 7/8 Gymnasium Baden-Württemberg. Berlin: Cornelsen Verlag GmbH. S. 194.
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