EXP:Flaschenzug: Unterschied zwischen den Versionen

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Mithilfe eines Flaschenzuges, bestehend aus zwei [[HW:Flasche_aus_2_Rollen_von_NTL|Flaschen]], kann die Einhaltung der "Goldenen Regel der Mechanik" untersucht werden. Die "Goldene Regel der Mechanik" wird wie folgt formuliert:<br>
Mithilfe eines Flaschenzuges, bestehend aus zwei [[HW:Flasche_aus_2_Rollen_von_NTL|Flaschen]], kann die Einhaltung der "Goldenen Regel der Mechanik" untersucht werden. Die "Goldene Regel der Mechanik" wird wie folgt formuliert:<br>


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__INHALTSVERZEICHNIS__
__INHALTSVERZEICHNIS__
== Benötigtes Material ==
* 2 [[HW:Stativstangen|Stativstangen]] (1&thinsp;m, 20&thinsp;cm)
* 2 Stativfüße
* Muffen
* Stativhaken
* verschiedene Massestücke
* 2 [[HW:Federkraftmesser_für_Zug_und_Druck|Federkraftmesser]] mit 5&thinsp;N
* 2 [[HW:Flasche_aus_2_Rollen_von_NTL|Flaschen]]
* Schnur
* Meterstab mit Zeigern
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[[Datei:HW_Mechanik_Flaschenzug_Versuchsaufbau_Massestücke.JPG|Flaschenzug|1499px|thumb|right|Flaschenzug 1]]
[[Datei:HW_Mechanik_Flaschenzug_Versuchsaufbau_Massestücke.JPG|Flaschenzug|1499px|thumb|right|Abb.1: Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Wegänderung.]]
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[[Datei:HW_Mechanik_Flaschenzug_Versuchsaufbau_Federkraftmesser.JPG|Flaschenzug|1499px|thumb|right|Abb.2: Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Massenänderung.]]
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== Benötigtes Material ==


Als Liste einfügen mit den Links zur Hardware, wenn sie sich schon im Wiki befindet. Beispiel:
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* [[HW:Influenzmaschine|Influenzmaschine]]
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== Versuchsaufbau ==
== Versuchsaufbau ==


Ein Flaschenzug besteht aus mindestens einer losen Rolle sowie einem Seil. Das Funktionsprinzip ist in dem Bild links (Erklärung des Flaschenzugs) dargestellt. In A wird ein Gewicht mit der Masse m hochgezogen, wobei die obere Rolle nur die Kraft umlenkt und somit das Gewicht um genau die Strecke angehoben wird, die das Seil gezogen wird (blaue Markierung und blauer Pfeil). In B ist ein einfacher Flaschenzug dargestellt, bei dem das Seil am oberen Balken befestigt ist und das Gewicht an einer Rolle in der Seilschlaufe hängt. Wird hier das Seil um die gleiche Länge wie in A gezogen, so hebt sich das Gewicht nur um die Hälfte an. Die Seilteile links vom Seilabschnitt, an dem gezogen wird, müssen nämlich insgesamt um die Zugstrecke kürzer werden, die sich jedoch auf zwei Seilabschnitte verteilt. Die benötigte Kraft wird folglich halbiert, während das Seil doppelt so lange wie in A gezogen werden muss, um das Gewicht auf eine bestimmte Höhe anzuheben. In C ist ein Aufbau gezeigt, bei dem das Gewicht auf vier Seilabschnitte verteilt wird und folglich nur ein Viertel der Kraft benötigt wird. Die dargestellte Bauweise ist nicht platzsparend und die Rollen könnten zusammengeschoben werden (D). Eine sehr kompakte Bauweise (E) ergibt sich, wenn man die Rollen noch weiter zusammenschiebt und somit die oberen und unteren Rollen jeweils auf einer Achse liegen. Verdreht man die oberen Rollen, so ergibt sich dann die übliche Bauform (F).
Ein Flaschenzug besteht aus mindestens einer losen Rolle sowie einem Seil. Die Aufbauskizzen der verschiedenen Flaschenzüge sind in dem Bild rechts dargestellt. Im ersten Bild ist ein einfacher Flaschenzug dargestellt, bei dem das Seil an der Decke befestigt wird und um eine einzelne lose Rolle geführt wird. Das Massestück hängt dabei an der losen Rolle. Dabei stehen hier die aufzuwendende Kraft und die Kraft, die auf das Massestück wirkt im Verhältnis 1:2. Im zweiten Bild ist ein Aufbau dargestellt, bei dem das Seil zunächst um eine feste und dann um eine lose Rolle geführt wird. Wichtig ist hierbei, dass das Seilende an der losen Rolle befestigt wird. Das Kräfteverhältnis beträgt dabei 1:3. Beim Flaschenzug im dritten Bild wird das Seil an einer festen Rolle befestigt und dann im Wechsel um zwei lose und eine feste Rolle geführt. So entsteht ein Kräfteverhältnis von 1:4. Wird nun das Seilende wieder an einer losen Rolle befestigt so erhöht sich das Kräfteverhältnis auf 1:5.<br>
 
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; Schritt 1 : BlaBla.
Um nun die Flaschenzüge als Demonstrationsexperimente für den Unterricht aufbauen zu können sollten folgende Tipps beachtet werden:


* Werden Federkraftmesser verwendet, so ist darauf zu achten, dass die Skala gut zu erkennen ist. Wir haben deshalb die [https://www.leybold-shop.de/314161.html | Präzissionskraftmesser der Firma LD Didactic] verwendet.
* Um die Wegänderung deutlich zeigen zu können kann in den Versuch eine zusätzliche externe Umlenkrolle integriert werden. So können Massestücke statt der Federkraftmesser verwendet werden. Mit einem zusätzlichen Meterstab kann so die Wegänderung deutlich gezeigt werden. In der [[#top|Abbildung 1]] ist dieser Aufbau dagestellt.
* Um die verschiedenen wirkenden Kräfte eindrucksvoll zeigen zu können bietet sich die Verwendung von Federkraftmessern an. Das Verhältnis der wirkenden Kräfte kann so direkt abgelesen werden. In der [[#top|Abbildung 2]] ist dieser Aufbau dagestellt.
* Der verwendete Faden sollte sich deutlich vom sonstigen Hintergrund abheben.
* Federkraftmesser können entweder über eine Schraube oder über das Verschieben eines Metallröhrchens geeicht werden. Die Federkraftmesser sollten hier senkrecht hängend geeicht werden.


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[[Datei:00 Platzhalter_Kolibri.jpg|600px|thumb|right||Durch das geschickte Setzen von Umgebungen kann das Bild des Kolibris hier an dieser Stelle erscheinen und könnte jetzt zum Beispiel den ersten Schritt des Experiments beschreiben]]
[[Datei:HW_Mechanik_Flaschenzug_Skizze_nebeneinander.png|600px|thumb|right||Abb.3: Darstellung verschiedener Flaschenzüge zu den Kräfteverhältnissen 1:2, 1:3, 1:4 und 1:5.]]
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; Schritt 2: Aber bitte nicht jede einzelne angezogene Schraube beschreiben! Wenn bestimmte Größen ausgeschrieben werden wie z.B. 500&thinsp;g dann kann man zwischen der Maßzahl wie hier ein halbes Leerzeichen einfügen.


== Auswertung ==
== Auswertung ==
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== Mögliche Probleme und ihre Lösungen ==
== Mögliche Probleme und ihre Lösungen ==
Treten beim Experiment häufiger Fehler auf? Bitte beschreibe sie hier.
 
* Es sollte überprüft werden, ob die Federkraftmesser ohne ein angehängtes Massestück im senkrechter Position geeicht wurden.


== Sicherheitshinweise ==
== Sicherheitshinweise ==
Hier nötige Sicherheitshinweise notieren. Ggf. Betriebsanweisung verlinken.
 
* [[BA:Influenzmaschine|Influenzmaschine]]
* Verletzungsgefahr durch umkippende Versuchsaufbauten und sich lösende Teile (z.B. Massestücke).


== Fotos ==
== Fotos ==

Version vom 2. August 2022, 09:52 Uhr


Mithilfe eines Flaschenzuges, bestehend aus zwei Flaschen, kann die Einhaltung der "Goldenen Regel der Mechanik" untersucht werden. Die "Goldene Regel der Mechanik" wird wie folgt formuliert:

Wenn eine Energie verlustfrei auf einen Körper übertragen wird, dann bleibt das Produkt FΔs dabei immer gleich.[1]

Hinweis

Der Begriff der "Arbeit", wird im aktuellen Bildungsplan in Baden-Württemberg nicht verwendet. Stattdessen wird von "Energieübertragung" gesprochen.

Benötigtes Material

Abb.1: Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Wegänderung.
Abb.2: Aufbau eines Flaschenzugs bestehend aus zwei losen und zwei festen Rollen. Demonstration der Massenänderung.

Versuchsaufbau

Ein Flaschenzug besteht aus mindestens einer losen Rolle sowie einem Seil. Die Aufbauskizzen der verschiedenen Flaschenzüge sind in dem Bild rechts dargestellt. Im ersten Bild ist ein einfacher Flaschenzug dargestellt, bei dem das Seil an der Decke befestigt wird und um eine einzelne lose Rolle geführt wird. Das Massestück hängt dabei an der losen Rolle. Dabei stehen hier die aufzuwendende Kraft und die Kraft, die auf das Massestück wirkt im Verhältnis 1:2. Im zweiten Bild ist ein Aufbau dargestellt, bei dem das Seil zunächst um eine feste und dann um eine lose Rolle geführt wird. Wichtig ist hierbei, dass das Seilende an der losen Rolle befestigt wird. Das Kräfteverhältnis beträgt dabei 1:3. Beim Flaschenzug im dritten Bild wird das Seil an einer festen Rolle befestigt und dann im Wechsel um zwei lose und eine feste Rolle geführt. So entsteht ein Kräfteverhältnis von 1:4. Wird nun das Seilende wieder an einer losen Rolle befestigt so erhöht sich das Kräfteverhältnis auf 1:5.

Um nun die Flaschenzüge als Demonstrationsexperimente für den Unterricht aufbauen zu können sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Werden Federkraftmesser verwendet, so ist darauf zu achten, dass die Skala gut zu erkennen ist. Wir haben deshalb die | Präzissionskraftmesser der Firma LD Didactic verwendet.
  • Um die Wegänderung deutlich zeigen zu können kann in den Versuch eine zusätzliche externe Umlenkrolle integriert werden. So können Massestücke statt der Federkraftmesser verwendet werden. Mit einem zusätzlichen Meterstab kann so die Wegänderung deutlich gezeigt werden. In der Abbildung 1 ist dieser Aufbau dagestellt.
  • Um die verschiedenen wirkenden Kräfte eindrucksvoll zeigen zu können bietet sich die Verwendung von Federkraftmessern an. Das Verhältnis der wirkenden Kräfte kann so direkt abgelesen werden. In der Abbildung 2 ist dieser Aufbau dagestellt.
  • Der verwendete Faden sollte sich deutlich vom sonstigen Hintergrund abheben.
  • Federkraftmesser können entweder über eine Schraube oder über das Verschieben eines Metallröhrchens geeicht werden. Die Federkraftmesser sollten hier senkrecht hängend geeicht werden.
Abb.3: Darstellung verschiedener Flaschenzüge zu den Kräfteverhältnissen 1:2, 1:3, 1:4 und 1:5.

Auswertung

Hier sollen Diagramme, Werte und eine Fehlerabschätzung zum Experiment hin. Gegebenenfalls können hier auch Gleichungen eingebunden werden. Mathematische Ausdrücke werden durch den <math>-Tag initiiert:

it|ψ(t)=H^|ψ(t).

Beim Vergleich mit Literaturwerten oder ähnlichem sollte durch die Referenzumgebung <ref> auf geeignete Quellen verwiesen werden, diese erscheinen dann auch automatisch am Seitenende.[2]

Mögliche Probleme und ihre Lösungen

  • Es sollte überprüft werden, ob die Federkraftmesser ohne ein angehängtes Massestück im senkrechter Position geeicht wurden.

Sicherheitshinweise

  • Verletzungsgefahr durch umkippende Versuchsaufbauten und sich lösende Teile (z.B. Massestücke).

Fotos

Am Ende des Dokuments kommt eine Galerie aller Bilder, die zu diesem Experiment unter dem Namensraum "Datei:" bereits vorhanden sind. Im Allgemeinen lohnt es sich häufig auch, bereits bestehende Texte und deren Syntax zu betrachten:
<div class="row"> <div class="large-4 large-centered columns"> <ul class="example-orbit" data-orbit> <li> [[Datei:Bild.png|slide 1]] <div class="orbit-caption"> Bildbeschreibung </div> </li> </ul> </div> </div>


  • slide 1
        Platzhalter
    
  • slide 2
         Ein Kolibri
    

Literatur

  1. R. Kienle, C.-J. Pardall (Hrsg.) (2016). Universum Physik Band 7/8 Gymnasium Baden-Württemberg. Berlin: Cornelsen Verlag GmbH. S. 194.
  2. Website Abteilung Physik und ihre Didaktik Abgerufen am 31.08.2021
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