EXP:Detektion von Alphastrahlung: Unterschied zwischen den Versionen

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Universität Stuttgart, 5. Physikalisches Institut, AG Physik und ihre Didaktik, lizenziert unter [https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de CC BY-NC-SA 4.0]
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Version vom 2. August 2022, 12:50 Uhr



Die ersten Nachweise ionisierender Strahlung erfolgten mit Szintillationserscheinungen. Dazu wird hier die Am-241 und ein Spinthariskop verwendet.


Hinter dem Schutzgitter ist die Zinksulfidschicht erkennbar. Diese kann durch Alphastrahlung zur Szintillation angeregt werden.

Benötigtes Material


Versuchsaufbau

In nahezu völliger Dunkelheit wird der Alphastrahler auf die ZnS:Tl-Schicht gehalten. Zuvor sollte sich das Auge an die Dunkelheit angepasst haben; dies nimmt einige Zeit in Anspruch und hängt auch vom Betrachter selbst ab. Durch das Okular erkennt man dann schwache Leuchterscheinungen. Insbesondere bei einer Bewegung des Strahlerstiftes sollte sich auch die Position des Leuchtens verändern. Der Abstand des Okulars zur ZnS:Tl-Schicht kann durch Drehung der Linse variiert werden.

Durch die Lupe kann die Szintillationsschicht vergrößert werden und damit die Szintilationen und somit auch die ionisierende Strahlung wahrgenommen werden.


Auswertung

Es sind Leuchterscheinungen erkennbar. Diese variieren ihren Ort mit der Position des Strahlers. Ist der Abstands zwischen der Leuchtschicht und dem Alphastrahler zu groß, verschwinden die Leuchterscheinungen aufgrund der Abschirmung durch die Luft.


Sicherheitshinweise

Fotos

  • slide 1
         Blick auf die ZnS:Cu-Schicht und das Schutzgitter
    
  • slide 2
         Blick auf die Lupe des Spinthariskops
    
88x31.png Universität Stuttgart, 5. Physikalisches Institut, AG Physik und ihre Didaktik, lizenziert unter CC BY-NC-SA 4.0